G.T. AMBROSIO: Pompejanische Gemälde

Ca. 1900, acht separate Werke, Öl auf Papier, Abmessungen 37 x 25 cm. Preis: in Absprache.

Diese acht sehr schönen Pompejanischen Gemälde würden unserer Meinung nach an der Wand eines langen Korridors zur Geltung kommen, oder eine klassische Bibliothek beleben. Sie wurden wahrscheinlich um 1900 als schickes Souvenir in Pompeji hergestellt.

Es handelt sich um gemalte Kopien von Fresken des berühmten Hauses der Vettii, das 1896 erstmals entdeckt wurde. Aufgrund dieses relativ späten Ausgrabungszeitpunkts gehören diese Fresken zu den am besten untersuchten pompejanischen Gemälden. Die schöne Art, wie sie gemalt werden, zeigt, dass es sich um einen professionellen Künstler handelt. Auf der Rückseite befindet sich folgende Information über diesen Maler: 'G T Ambrosio, Vico Calce 28, Napoli'. Einige ähnliche Stücke von Ambrosio finden Sie hier.

Die ursprünglichen Fresken hängen im Archäologischen Museum in Neapel und gehören zum sogenannten vierten pompejanischen Stil. Zwei schwebende weibliche Figuren können die vier Jahreszeiten repräsentieren (siehe Museo Archeologico Nazionale di Napoli, Inv.-Nr. 9295), die Dame mit der Harfe kennt die Inschrift 'Musica'. Der Künstler benutzte einen schwarz gemalten Hintergrund, um sich dem Original so weit wie möglich zu nähern. Gleiches gilt für die Maße: Die Originale messen 41 x 27 cm. Zwei Gemälde sind Fragmente einer größeren Fresko. Dazu gehört der verspielte 'Amors as goldsmiths', der Teil eines Frieses ist, auf dem Amors verschiedene Aktivitäten ausüben.

Bemerkenswert ist die schöne Farbgebung, mit der Ambrosio die Figuren gemalt hat, die sich dem Kolorit des Originals nähern. Eine Beschreibung der Originalgemälde lautet "Die Figuren werden in den Farben Grau, Rosa, Grün, Goldgelb und Dunkelrot gemalt" (Quelle: L.J.F. Wijsenbeek, Pompeji, Katalog Haags Gemeentemuseum, Den Haag 1973, S.187).

Die Gemälde sind in sehr gutem Zustand. Allerdings war das Papier an den Rändern hier und da zersplittert und zerrissen. Um weiteren Zerfall zu verhindern, hat unser Papieraufbereiter das Papier gestärkt und eine Marge bereitgestellt (siehe auch Abschnitt "Restaurierung"). Die Ergänzungen wurden aufgrund der Authentizität dieses fast archäologischen Fundes sichtbar gelassen.

Ambrosio Pompeii 131-1

Ambrosio Pompeii 131-2

Ambrosio Pompeii (Abbondanza) 131-3

Ambrosio Pompeii 131-4

Ambrosio Pompeii (La Musica) 131-5

Ambrosio Pompeii 131-6

Ambrosio Pompeii 131-7

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Ambrosio Pompeii 131-9

Ambrosio Pompeii 131-10

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